


Im HYROX läufst Du insgesamt 8 x 1.000 Meter und genau das macht den Unterschied. Es ist kein einzelner Lauf, sondern ein wiederkehrender Bestandteil eines langen, fordernden Wettkampfs. Der größte Fehler? Den Lauf wie einen normalen 1.000m Sprint zu behandeln.
Nach jeder Übung kommst Du oft mit hohem Puls, schweren Beinen und unruhiger Atmung raus. Der Lauf soll Dir helfen, Dich wieder zu kontrollieren, Deinen Puls zu stabilisieren und Dich auf die nächste Station vorzubereiten. Die richtige Einteilung ist sehr wichtig. Was viele falsch machen? Zu schnell starten, vom Adrenalin treiben lassen und sich an anderen zu orientieren.
Faustregel
Deine Atmung entscheidet über Deinen gesamten Wettkampf. Achte auf eine ruhige, tiefe Atmung. Wenn Deine Atmung "chaotisch" ist, bist Du zu schnell.
Im HYROX läufst Du nie frisch. Deshalb ist auch Deine Lauftechnik unter Ermüdung ein wichtiger Faktor. Achte auf eine aufrechte Haltung, effiziente Schritte, lockere Schultern und kein "Stampfen" sondern sauberes Abrollen Deines Fußapparats. Wir wollen Energie sparen und nicht das Tempo erzwingen.
Wähle Dein Tempo realistisch. Du kannst 1.000m in 3 Minuten laufen? Sehr gut, aber wahrscheinlich nicht 8x im HYROX-Race. Dein HYROX-Tempo ist deutlich langsamer, circa 80% Deines Maximaltempos. Deshalb ist ein 10km Run ein wichtiger Fingerzeig für Deine geeignete Pace im HYROX-Race.

Der SkiErg ist die erste große Belastung im Rennen und genau hier werden viele Fehler gemacht.
Der Ski ist kein Sprint, sondern eine Kombination aus Kraft, Rhythmus und Effizienz. Nach dem ersten Lauf kommst Du mit erhöhtem Puls an. Der SkiErg kann Dich entweder stabilisieren oder Dich komplett "abschießen". Bevor Du an den Ski gehst, solltest Du Deine Pace kennen. Wir wollen hier kontrolliert arbeiten und nicht eskalieren.
Einer der häufigsten Fehler ist, dass man auf den ersten 200m, 300m Vollgas durchzieht, weil das Adrenalin übernimmt. Das Ergebnis? Früher Laktataufbau, massive Übermüdung und Probleme bei den nächsten Übungen.
Die bessere Strategie ist:
Die Technik ist der größte Hebel. Viele ziehen nur mit den Armen, das ist ineffizient. Der SkiErg ist eine Ganzkörperbewegung. Die Beine + Core machen die Arbeit, die Arme übertragen nur.
Richtige Bewegung:
Wie überall ist auch hier die Atmung und der Rhythmus entscheiden. Der Schlüssel zur Kontrolle ist eine gleichmäßige Atmung und ein fester Rhythmus (z.B. pro Zug ein Atemmuster). Wenn Du hektisch wirst, Tempo reduzieren.
Beim SkiErg ist die Frequenz ein wichtiger Faktor.
Du hast zwei Möglichkeiten:
Im HYROX-Race ist der Mittelweg meist besser, um saubere und kraftvolle Züge über die gesamte Distanz durchzuhalten. Dadurch sparen wir Energie, reduzieren unsere Ermüdung und stabilisieren unseren Puls.
Wie weiter oben geschrieben, sollten wir schon vor dem Ski unsere Pace kennen. Viele orientieren sich an ihrer Bestleistung im Training. Das ist nicht gut, da Du im HYROX nicht frisch bist. Ein Richtwert kann hier 80-85% Deiner Maximalen Leistung sein.
Typische Fehler:
Der SkiErg ist Dein erster echter Test im Rennen. Du solltest nach Abschluss dieser Übung noch arbeitsfähig sein und nicht komplett zerstört. Der Ski soll uns bei unserer Atmung und unserem Rhythmus helfen, bevor wir in die herausfordernden Sleds gehen, sodass wir auch in der Roxzone schnell wieder auf unsere Race Pace kommen. Merk Dir: Wir arbeiten effizient, nicht maximal.

Der Sled Push gehört zu den physisch anspruchsvollsten Stationen im HYROX. Hier entscheidet sich oft, ob Du Dein Rennen kontrolliert fortsetzen kannst oder frühzeitig "einbrichst". Es geht hier nicht nur um Kraft, sondern vor allem um Technik, Rhythmus und Einteilung.
Ein häufiger Fehler: Direkt Vollgas und zu aggressiv anschieben. Das führt zur schnellen Ermüdung, was Du im späteren Rennverlauf immer mehr merken wirst, zu häufigen Stoppen bei der Übung und hintenraus zu einem (hohen) Zeitverlust. Wir wollen lieber konstant durchdrücken als 3x stehen zu bleiben.
Die bessere Strategie:
Beim Sled Push entscheidet die Position über alles. Denk dran: Du schiebst mit den Beinen und nicht mit den Armen.
Körperhaltung:
Beinarbeit:
Viele vergessen die Atmung, wenn sie keine klare Vorgehensweise beim Sled Push haben. Das ist ein großer Fehler, um nach der Übung auch schnell wieder auf Deine Pace zu kommen. Achte auf eine kontrollierte, tiefe Atmung, halte Deinen Core aktiv und verkrampfe nicht. Wenn Du die Spannung verlierst, verlierst Du sofort Vortrieb.
Der größte Unterschied zwischen sehr guten Athleten und weniger guten Athleten: Rhythmus vs. "Stop & Go". Wir wollen nicht "drücken, stoppen, drücken" sondern einen gleichmäßigen Druck. Der Sled sollte möglichst nie/wenig stehen bleiben.
Die Wendepunkte können viel Zeit kosten, wenn Du Dich zu hektisch drehst und eine schlechte Position danach hast. Versuche kontrolliert abzubremsen und den Sled nicht unnötig weit über die Markierung zu schieben. Danach neu positionieren und direkt wieder Druck aufbauen.
Der Sled Push ist eine Station, die Dich komplett zerlegen kann. Deshalb gehen wir hier nicht "all out", um Energie für den weiteren Verlauf zu behalten. Rhythmus ist hier ein entscheidender Faktor. Nach dem Sled Push musst Du noch laufen können.
Typische Fehler:
Der Sled Push fühlt sich brutal an, aber das ist normal. Merk' Dir: Konstant drücken schlägt kurzzeitig hart drücken.

Der Sled Pull gehört zu den technisch anspruchsvollsten Stationen im HYROX. Im Gegensatz zum Push geht es hier nicht nur um Kraft, sondern vor allem um Koordination, Timing und Effizienz. Wer den Sled Pull falsch angeht, verliert hier viel Zeit und Energie.
Beim Sled Pull ziehst Du den Schlitten mit einem Seil in einer rückwärts gerichteten Bewegung über mehrere Abschnitte. Wir wollen in einer durchgängigen Bewegung kontinuierlich ziehen mit möglichst wenig Unterbrechungen.
Wahrscheinlich wird bei keiner anderen Übung eine falsche Technik so sehr bestraft wie hier. Wir wollen die häufigsten Fehler vermeiden: Zu hektisches Ziehen, nur mit den Armen arbeiten, keine Struktur im Ablauf haben. Dadurch vermeiden wir schnellen Kraftverlust und eine Übermüdung unserer Muskulatur, ineffiziente Bewegungen und viele Stopps. Rhythmus schlägt rohe Kraft.
Die bessere Strategie:
Der wichtigste Faktor ist die Technik. Der größte Fehler ist, nur mit den Armen zu ziehen. Der Zug kommt aus Rücken + Core + Beinen und nicht nur aus den Armen. Die richtige Technik:
Körperposition:
Bewegung:
Der Sled Pull lebt vom Ablauf: Ziehen -> Schritt -> Nachgreifen -> Wiederholen. Am besten keine Pausen, keine hektischen Bewegungen und ein gleichmäßiger Flow. Unser Ziel ist es, den Schlitten konstant zu bewegen.
Achte auf eine stabile Körperspannung, kontrollierte Atmung und keine Verkrampfung in den Armen. Wenn Deine Arme "zumachen", ist Deine Technik falsch. Viele unterschätzen zudem die richtige Griffstrategie. Versuche einen kontrollierten, festen Griff zu haben, die Hände nah an den Körper zu ziehen und nicht "weg vom Körper zu arbeiten".
Wie auch beim Sled Push haben wir beim Pull die Wendepunkte. Achte darauf, dass Dein Seil nicht verknotet über dem Sled liegt, da dies Deinen Zug erheblich erschweren wird. Eine gute Vorbereitung spart mehr Zeit als Geschwindigkeit.
Der Sled Pull kann Deinen Rücken, Deine Arme und Deinen Griff extrem belasten. Achte deshalb darauf, dass Du nicht überziehst, die technische Ausführung vor Kraft stellst und konstant sauber durcharbeitest. Du brauchst danach noch Griffkraft und Kontrolle (spätestens bei den Farmers Carry). Nutze hierfür auch das an den Seiten stehende Chalk für die Hände, um Deinen Griff zu festigen.
Typische Fehler:
Der Sled Pull fühlt sich oft zäh an. Wenn Du noch nicht so HYROX-erfahren bist, wird das eine der herausforderndsten Übungen sein. Wichtig: Wir arbeiten sauber und konstant, nicht hektisch und maximal. Saubere Züge schlagen hektisches Ziehen.

Bei den Burpee Broad Jumps haben wir ein starkes Zusammenspiel von Ganzkörperkraft + Explosivität + Ausdauer. Und genau das macht sie so anspruchsvoll. Viele verlieren hier extrem viel Zeit. Nicht wegen fehlender Fitness, sondern wegen einer schlechter Einteilung und Technik.
In dieser Übung bewegen wir uns über 80m durch wiederholte Burpees nach vorne. Unser Ziel ist es, einen kontinuierlichen Vortrieb bei möglichst gleichmäßigem Rhythmus zu haben. Eine falsche Strategie bei den Burpees kann den Einbruch nach wenigen Metern bedeuten, Dir brennende Beine und einen schnellen Laktataufbau bescheren, dass im weiteren Rennverlauf extrem unangenehm werden kann. Lieber etwas kürzere, konstante Sprünge als große, ungleichmäßige.
Häufige Fehler:
Bessere Strategie:
Der größte Hebel ist auch wie beim Sled Pull die Technik. Wichtig ist, dass die Brust komplett am Boden ist (Standard), Du sauber landest und anschließend direkt in die nächste Wiederholung übergehen kannst. Das Ziel ist es, keine unnötigen Zusatzbewegungen zu haben.
Ablauf eines effizienten Burpee Broad Jumps:
Der Rhythmus ist alles bei den Burpees. Erfahrene Athleten haben einen Flow, Anfänger kämpfen sich durch. Der richtige Flow schlägt die Kraft und wird Dich nach den Burpees auch besser loslaufen lassen.
Burpees bringen Dich schnell an Dein Limit. Achte auf eine bewusste Atmung, kein hektisches Atmen und einen gleichmäßigen Rhythmus. Wenn Du außer Kontrolle bist, dann reduziere das Tempo.
Die Sprungweite sollte richtig gewählt werden. Mach' es genauso wie im Training. Im Wettkampf zählt immer: Keine Experimente, weder davor noch mitten im Wettkampf. Viele denken, dass größere Sprünge schneller sind. Das stimmt nicht. Lieber mittlere Sprungweite, saubere Landung und sofort weiterarbeiten. Zu große Sprünge führen zu einer höheren Belastung, längerer Erholungszeit und einem ineffizienten Ablauf.
Die Belastungssteuerung ist bei den Burpees von entscheidender Bedeutung. Diese Übung ist mit Sicherheit eine der metabolisch härtesten Stationen im Rennen. Deshalb starten wir nicht "maximal", um auch noch Energie für die andere Hälfte des Rennen zu haben.
Typische Fehler:
Diese Station fühlt sich hart an, aber für jeden. Entscheidend ist, nicht über die gesamten 80m nachzudenken, sondern Wiederholung für Wiederholung sauber durchzuarbeiten und immer im Rhythmus zu bleiben. Merk' Dir: Wir arbeiten konstant, nicht maximal. Konstanz schlägt Explosivität.

Der RowErg ist eine der Stationen, bei denen Du viel Zeit gewinnen, aber auch verlieren kannst. Er wirkt oft "harmlos", wird aber schnell zu einer massiven Belastung, wenn Du ihn falsch angehst. Entscheidend ist hier Effizienz statt Aggression.
Genau wie der SkiErg ist der RowErg eine Mischung aus Ausdauer, Technik und Rhythmus. Nach mehreren Stationen bist Du vorermüdet, mit erhöhtem Puls und oft unruhig in der Atmung. Der RowErg kann Dich stabilisieren oder komplett "hochjagen".
Auch hier ist die richtige Einteilung wichtig. Zu schnell starten, mit zu hoher Schlagfrequenz arbeiten oder nur "ziehen" statt effizient zu arbeiten führen oft zu frühem Energieverlust, zu weiter steigendem Puls und einen Einbruch ab der Hälfte. Du solltest nach dem RowErg noch kontrolliert laufen können.
Die bessere Strategie:
An dieser Station ist die Technik wieder der größte Hebel. Viele rudern falsch und verlieren dadurch massiv Energie. Der RowErg ist eine Bewegungskette, wobei die Beine den Großteil der Arbeit machen. Viele rudern zu hektisch. Besser ist eine moderate Schlagfrequenz, kraftvolle, saubere Züge und eine kontrollierte Rückführung.
Richtige Reihenfolge:
Rückweg:
Deine Atmung bestimmt Dein Tempo. Achte auf eine gleichmäßige Atmung, Atem im Rhythmus der Züge und keine hektischen Spitzen. Wenn Du "japst" bist Du zu schnell.
Viele ziehen zu stark mit den Armen. Besser ist den Druck über die Beine zu erzeugen, einen stabilen Core zu haben und die Armen nur als Abschluss einzusetzen. Wähle schon vor dem Race eine realistische Pace. Diese sollte 80-85% von Deiner Maximalleistung sein.
Typische Fehler:
Der RowErg ist nicht das Ende. Was danach kommt, ist entscheidend. Achte darauf, kontrolliert auszusteigen und schnell wieder auf Deine Race Pace zu kommen.

Die Station Farmers Carry wirkt auf den ersten Blick simpel: Gewichte greifen -> Strecke laufen -> abstellen. Aber genau hier liegt die Herausforderung. Diese Station testet Griffkraft, Körperspannung und Haltung unter Belastung. Viele verlieren hier Zeit. Nicht wegen der Kraft, sondern wegen fehlender Kontrolle. Wenn Du Sled Pull nicht ordentlich durchgearbeitet hast, wirst Du es spätestens hier bei der Griffkraft spüren.
Farmers Carry ist eine isometrische Belastung unter Bewegung. Du arbeitest dauerhaft unter Spannung, ohne "Pause" in der Muskulatur und mit zunehmender Ermüdung im Griff. Laufe nicht zu schnell los und vermeide unnötiges Absetzen der Gewichte. Einmal Absetzen kostet mehr Zeit als etwas langsamer durchzulaufen.
Die bessere Strategie:
Eine saubere Technik ist der Effizienz-Faktor Nummer eins. Stabilität spart Energie. Wenn Du die Schultern hochziehst, verschwendest Du Energie.
Haltung:
Arme & Griff:
Schritte:
Griffkraft managen ist der nächste wichtige Punkt. Der limitierende Faktor sind nicht die Beine, sondern der Griff. Dieser sollte nicht zu fest "krampfen", damit Du möglichst mit den Gewichten durchlaufen kannst.
Typische Fehler:
Der Farmers Carry ist keine reine Kraftstation, sondern ein Test für Stabilität, Kontrolle und Griffkraft. Wenn du ihn richtig angehst, vermeidest Du unnötige Pausen, sparst Energie und bleibst stabil für die letzten 2 Runden und Übungen. Merk' Dir: Stabil gehen schlägt hektisch laufen.

Die Sandbag Lunges sind eine Station, die viele unterschätzen. Sie wirken kontrollierbar, entwickeln sich aber schnell zu einer extremen Belastung für Beine, Core und mentale Stärke. Hier verlierst Du weniger durch Geschwindigkeit, sondern durch schlechte Technik und falsche Einteilung.
Du bewegst Dich über 100m mit einem Sandbag auf den Schultern in einer kontinuierlichen Ausfallschritt-Bewegung. Das Ziel ist eine saubere, gleichmäßige Wiederholung ohne unnötige Unterbrechung. Bei der falschen Einteilung (zu schnell starten, zu große Schritte, keine Struktur im Ablauf) können schnell Deine Beine "zu" machen, Du bekommst Balanceprobleme und musst häufig abstoppen.
Die bessere Strategie:
Kostanz ist hier wichtiger als Tempo, damit wir auch nach Station Nummer 7 noch arbeitsfähig und bereit für die finale Station (Wallballs) sind. Mit einer einwandfreien Technik kannst Du die 100m flüssig durcharbeiten.
Position des Sandbags:
Ausführung der Lunges:
Schritt:
Die besten Athleten arbeiten auch hier in einem Flow: Schritt -> absenken -> aufrichten -> weiter. So haben wir einen flüssigen Bewegungsablauf und vermeiden unnötige Pausen. Viele halten die Luft an, was ein großer Fehler ist. Wir wollen kontrolliert atmen, einen aktiven Core und eine stabile Haltung haben. Wenn Du instabil wirst, musst Du das Tempo reduzieren.
Mit dem Sandbag verschiebt sich zudem Dein Schwerpunkt. Richte den Blick nach vorne, führe kontrollierte Bewegungen aus und vermeide es zu "Wackeln". Stabilität spart enorm viel Energie. Die Lunges belasten stark Deinen Quadrizeps, Dein Gesäß und den Core.
Typische Fehler:
Wir wollen hier nicht "all out" gehen, damit nach der Übung schnell wieder auf unsere Pace kommen und wir bei den Wallballs dann alles raushauen können. Diese Übung ist monoton und anstrengend, aber kontrollierbar. Merk' Dir: Saubere Schritte schlagen schnelle Schritte.

Die 100 Wall Balls sind die letzte Station im HYROX-Race und genau das macht sie so brutal. Du kommst mit starker Vorermüdung, schweren Beinen und erhöhtem Puls bei dieser Übung an und sollst trotzdem sauber, konstant und unter Druck arbeiten. Diese Übung ist eine Kombination aus Kraftausdauer, Koordination und mentaler Kontrolle.
Die Technik ist entscheidend für die Effizienz. Denk' daran: Die Beine arbeiten und die Arme führen nur.
Du musst:
Wichtige Punkte:
Der Rhythmus ist alles und die Wall Balls funktionieren am besten im Flow: Squat -> Wurf -> Fang -> direkt weiter. Möglichst keine Pause zwischen Fang und nächstem Squat und einen gleichmäßigen Ablauf haben. Interessant für die Verrückten: Absolvierst Du die 100 Wall Balls "unbroken", erhältst Du noch das berühmte Redbull-Patch nach dem Zieleinlauf.
Da wir extrem müde in diese Übung gehen, ist die Atmung hier nochmal besonders wichtig. Viele verlieren hier komplett die Kontrolle und gehen dann "blau". Achte deshalb auf eine bewusste Atmung pro Wiederholung, kein hektisches "Japsen" und dass Du in Deinem Rhythmus bleibst. Wenn Deine Atmung kollabiert, solltest Du eine Pause machen, um diese Übung noch zu Ende zu bringen.
Ein oft unterschätzter Faktor bei den Wall Balls: Die Zielgenauigkeit. Wir wollen das "Target" möglichst immer treffen und so keine "No Reps" kassieren. Das bedeutet nämlich, dass Deine Wiederholung nicht gewertet wird. Du musst das Ziel immer schön mittig treffen - zu hoch und zu flach werden nicht gewertet, ebenso wenig wenn Du das Target gar nicht triffst.
Wenn Du noch neu im HYROX-Game bist, dann ist eine Satzstrategie von Vorteil. Teile Dir die 100 Wall Balls gut ein. Dein Gameplan sollte schon vor dem Rennen grob skizziert sein, sodass Du nur noch auf Deine aktuelle körperliche Verfassung am Ende des Rennens Rücksicht nehmen musst. Wähle eine Strategie, die Du durchhalten kannst.
Typische Fehler:
Die Wall Balls sind die Station, bei der viele aufgeben wollen. Aber das ist zugleich auch die letzte Station, deshalb ist hier die mentale Strategie wieder norm wichtig. Achte nicht auf die Gesamtzahl, sondern arbeite Wiederholung für Wiederholung sauber durch und bleibe in Deinem Rhythmus. Merk' Dir: Konstanz schlägt große Sätze.
Wenn Du diese Übung gemeistert hast, dann geht es nur noch ins Ziel. Ab dann darfst Du Dich HYROX-Finisher nennen!











Flexible Trainingsgestaltung
in Bezug auf Kurse
Trainiere ab
59 €
/ Monat
Du sparst 6 € / Monat
65 €
/ Monat
Spare 6 € / Monat im Jahresvertrag
Flexible Trainingsgestaltung
in Bezug auf Kurse
Trainiere ab
99 €
/ Monat
Du sparst 20 € / Monat
119 €
/ Monat
Spare 20 € / Monat im Jahresvertrag
Flexible Trainingsgestaltung
in Bezug auf Kurse
Trainiere ab
139 €
/ Monat
Du sparst 30 € / Monat
169 €
/ Monat
Spare 30 € / Monat im Jahresvertrag
Flexible Trainingsgestaltung
in Bezug auf Kurse
Trainiere ab
169 €
/ Monat
Du sparst 30 € / Monat
199 €
/ Monat
Spare 30 € / Monat im Jahresvertrag
Die neue Division One im HYROX markiert einen bedeutenden Schritt in der Professionalisierung des Sports und erweitert das bisherige Elite-System um eine zusätzliche, klar definierte Leistungsebene direkt unterhalb der Elite15. Ziel dieser neuen Liga ist es, ambitionierten Top-Athlet:innen weltweit einen strukturierten Übergang zwischen regulären Pro-Rennen und der absoluten Weltspitze zu ermöglichen. Während die Elite15 weiterhin die höchste Klasse des Sports bleibt, schafft Division One erstmals eine offizielle „zweite Liga“ für Athlet:innen, die sich auf internationalem Spitzenniveau bewegen, aber noch nicht dauerhaft zur absoluten Elite gehören.
Division One dient damit als professionelles Entwicklungs- und Qualifikationssystem. Sie soll den Pool an leistungsstarken Athlet:innen erweitern, den Wettbewerb professionalisieren und gleichzeitig mehr internationale Vergleichbarkeit schaffen. Im Kern entsteht dadurch ein pyramidales Leistungssystem innerhalb von HYROX:
Diese Struktur ähnelt klassischen Profisportligen, in denen aufstrebende Athlet:innen gezielt in höhere Leistungsebenen aufsteigen können. Genau das macht Division One besonders spannend: Sie bietet erstmals eine offizielle Bühne für Athlet:innen, die knapp unterhalb der Elite15 agieren und sich systematisch für die höchste Klasse empfehlen wollen.
Wie funktioniert die Qualifikation?
Die Qualifikation für Division One erfolgt über das neue, ab Juli 2026 eingeführte globale Punktesystem. Anders als im bisherigen Modell, bei dem einzelne Spitzenzeiten entscheidend waren, setzt HYROX künftig auf konstante Saisonleistungen. Athlet:innen sammeln bei relevanten Pro-Events Punkte, wobei nicht nur Siege, sondern kontinuierlich starke Leistungen im Verhältnis zur Konkurrenz zählen. Dadurch soll verhindert werden, dass einzelne Ausnahmerennen allein über eine Karriere entscheiden, während gleichzeitig strategische Saisonplanung wichtiger wird.
Wichtige Voraussetzungen:
Athlet:innen in Division One erhalten dadurch Zugang zu höherklassigen Wettkämpfen und können sich perspektivisch in Richtung Elite15 weiterentwickeln.
Wann startet Division One?
Die Einführung von Division One ist offiziell für die HYROX Saison 2026/27 vorgesehen, mit Start des neuen Qualifikationssystems ab 1. Juli 2026. Damit beginnt erstmals eine Saison, in der HYROX sein Elite-Racing stärker professionalisiert und in mehrere Leistungsebenen unterteilt.
Warum ist Division One so wichtig?
Die neue Liga ist aus mehreren Gründen wegweisend:
Fazit
Division One ist ein entscheidender Entwicklungsschritt für HYROX und könnte den Sport nachhaltig verändern. Sie fungiert als professionelle Brücke zwischen ambitionierten Pro-Athlet:innen und der Elite15, erhöht die Wettbewerbsdichte und schafft ein klareres, sportlich strukturierteres Ligasystem. Mit dem Start zur Saison 2026/27 beginnt für HYROX damit eine neue Ära, in der Leistung, Konstanz und professionelle Entwicklung noch stärker in den Mittelpunkt rücken.
Die 100 Wall Balls sind die letzte Station im HYROX-Race und genau das macht sie so brutal. Du kommst mit starker Vorermüdung, schweren Beinen und erhöhtem Puls bei dieser Übung an und sollst trotzdem sauber, konstant und unter Druck arbeiten. Diese Übung ist eine Kombination aus Kraftausdauer, Koordination und mentaler Kontrolle.
Die Technik ist entscheidend für die Effizienz. Denk' daran: Die Beine arbeiten und die Arme führen nur.
Du musst:
Wichtige Punkte:
Der Rhythmus ist alles und die Wall Balls funktionieren am besten im Flow: Squat -> Wurf -> Fang -> direkt weiter. Möglichst keine Pause zwischen Fang und nächstem Squat und einen gleichmäßigen Ablauf haben. Interessant für die Verrückten: Absolvierst Du die 100 Wall Balls "unbroken", erhältst Du noch das berühmte Redbull-Patch nach dem Zieleinlauf.
Da wir extrem müde in diese Übung gehen, ist die Atmung hier nochmal besonders wichtig. Viele verlieren hier komplett die Kontrolle und gehen dann "blau". Achte deshalb auf eine bewusste Atmung pro Wiederholung, kein hektisches "Japsen" und dass Du in Deinem Rhythmus bleibst. Wenn Deine Atmung kollabiert, solltest Du eine Pause machen, um diese Übung noch zu Ende zu bringen.
Ein oft unterschätzter Faktor bei den Wall Balls: Die Zielgenauigkeit. Wir wollen das "Target" möglichst immer treffen und so keine "No Reps" kassieren. Das bedeutet nämlich, dass Deine Wiederholung nicht gewertet wird. Du musst das Ziel immer schön mittig treffen - zu hoch und zu flach werden nicht gewertet, ebenso wenig wenn Du das Target gar nicht triffst.
Wenn Du noch neu im HYROX-Game bist, dann ist eine Satzstrategie von Vorteil. Teile Dir die 100 Wall Balls gut ein. Dein Gameplan sollte schon vor dem Rennen grob skizziert sein, sodass Du nur noch auf Deine aktuelle körperliche Verfassung am Ende des Rennens Rücksicht nehmen musst. Wähle eine Strategie, die Du durchhalten kannst.
Typische Fehler:
Die Wall Balls sind die Station, bei der viele aufgeben wollen. Aber das ist zugleich auch die letzte Station, deshalb ist hier die mentale Strategie wieder norm wichtig. Achte nicht auf die Gesamtzahl, sondern arbeite Wiederholung für Wiederholung sauber durch und bleibe in Deinem Rhythmus. Merk' Dir: Konstanz schlägt große Sätze.
Wenn Du diese Übung gemeistert hast, dann geht es nur noch ins Ziel. Ab dann darfst Du Dich HYROX-Finisher nennen!
Die Sandbag Lunges sind eine Station, die viele unterschätzen. Sie wirken kontrollierbar, entwickeln sich aber schnell zu einer extremen Belastung für Beine, Core und mentale Stärke. Hier verlierst Du weniger durch Geschwindigkeit, sondern durch schlechte Technik und falsche Einteilung.
Du bewegst Dich über 100m mit einem Sandbag auf den Schultern in einer kontinuierlichen Ausfallschritt-Bewegung. Das Ziel ist eine saubere, gleichmäßige Wiederholung ohne unnötige Unterbrechung. Bei der falschen Einteilung (zu schnell starten, zu große Schritte, keine Struktur im Ablauf) können schnell Deine Beine "zu" machen, Du bekommst Balanceprobleme und musst häufig abstoppen.
Die bessere Strategie:
Kostanz ist hier wichtiger als Tempo, damit wir auch nach Station Nummer 7 noch arbeitsfähig und bereit für die finale Station (Wallballs) sind. Mit einer einwandfreien Technik kannst Du die 100m flüssig durcharbeiten.
Position des Sandbags:
Ausführung der Lunges:
Schritt:
Die besten Athleten arbeiten auch hier in einem Flow: Schritt -> absenken -> aufrichten -> weiter. So haben wir einen flüssigen Bewegungsablauf und vermeiden unnötige Pausen. Viele halten die Luft an, was ein großer Fehler ist. Wir wollen kontrolliert atmen, einen aktiven Core und eine stabile Haltung haben. Wenn Du instabil wirst, musst Du das Tempo reduzieren.
Mit dem Sandbag verschiebt sich zudem Dein Schwerpunkt. Richte den Blick nach vorne, führe kontrollierte Bewegungen aus und vermeide es zu "Wackeln". Stabilität spart enorm viel Energie. Die Lunges belasten stark Deinen Quadrizeps, Dein Gesäß und den Core.
Typische Fehler:
Wir wollen hier nicht "all out" gehen, damit nach der Übung schnell wieder auf unsere Pace kommen und wir bei den Wallballs dann alles raushauen können. Diese Übung ist monoton und anstrengend, aber kontrollierbar. Merk' Dir: Saubere Schritte schlagen schnelle Schritte.
Die Station Farmers Carry wirkt auf den ersten Blick simpel: Gewichte greifen -> Strecke laufen -> abstellen. Aber genau hier liegt die Herausforderung. Diese Station testet Griffkraft, Körperspannung und Haltung unter Belastung. Viele verlieren hier Zeit. Nicht wegen der Kraft, sondern wegen fehlender Kontrolle. Wenn Du Sled Pull nicht ordentlich durchgearbeitet hast, wirst Du es spätestens hier bei der Griffkraft spüren.
Farmers Carry ist eine isometrische Belastung unter Bewegung. Du arbeitest dauerhaft unter Spannung, ohne "Pause" in der Muskulatur und mit zunehmender Ermüdung im Griff. Laufe nicht zu schnell los und vermeide unnötiges Absetzen der Gewichte. Einmal Absetzen kostet mehr Zeit als etwas langsamer durchzulaufen.
Die bessere Strategie:
Eine saubere Technik ist der Effizienz-Faktor Nummer eins. Stabilität spart Energie. Wenn Du die Schultern hochziehst, verschwendest Du Energie.
Haltung:
Arme & Griff:
Schritte:
Griffkraft managen ist der nächste wichtige Punkt. Der limitierende Faktor sind nicht die Beine, sondern der Griff. Dieser sollte nicht zu fest "krampfen", damit Du möglichst mit den Gewichten durchlaufen kannst.
Typische Fehler:
Der Farmers Carry ist keine reine Kraftstation, sondern ein Test für Stabilität, Kontrolle und Griffkraft. Wenn du ihn richtig angehst, vermeidest Du unnötige Pausen, sparst Energie und bleibst stabil für die letzten 2 Runden und Übungen. Merk' Dir: Stabil gehen schlägt hektisch laufen.
Der RowErg ist eine der Stationen, bei denen Du viel Zeit gewinnen, aber auch verlieren kannst. Er wirkt oft "harmlos", wird aber schnell zu einer massiven Belastung, wenn Du ihn falsch angehst. Entscheidend ist hier Effizienz statt Aggression.
Genau wie der SkiErg ist der RowErg eine Mischung aus Ausdauer, Technik und Rhythmus. Nach mehreren Stationen bist Du vorermüdet, mit erhöhtem Puls und oft unruhig in der Atmung. Der RowErg kann Dich stabilisieren oder komplett "hochjagen".
Auch hier ist die richtige Einteilung wichtig. Zu schnell starten, mit zu hoher Schlagfrequenz arbeiten oder nur "ziehen" statt effizient zu arbeiten führen oft zu frühem Energieverlust, zu weiter steigendem Puls und einen Einbruch ab der Hälfte. Du solltest nach dem RowErg noch kontrolliert laufen können.
Die bessere Strategie:
An dieser Station ist die Technik wieder der größte Hebel. Viele rudern falsch und verlieren dadurch massiv Energie. Der RowErg ist eine Bewegungskette, wobei die Beine den Großteil der Arbeit machen. Viele rudern zu hektisch. Besser ist eine moderate Schlagfrequenz, kraftvolle, saubere Züge und eine kontrollierte Rückführung.
Richtige Reihenfolge:
Rückweg:
Deine Atmung bestimmt Dein Tempo. Achte auf eine gleichmäßige Atmung, Atem im Rhythmus der Züge und keine hektischen Spitzen. Wenn Du "japst" bist Du zu schnell.
Viele ziehen zu stark mit den Armen. Besser ist den Druck über die Beine zu erzeugen, einen stabilen Core zu haben und die Armen nur als Abschluss einzusetzen. Wähle schon vor dem Race eine realistische Pace. Diese sollte 80-85% von Deiner Maximalleistung sein.
Typische Fehler:
Der RowErg ist nicht das Ende. Was danach kommt, ist entscheidend. Achte darauf, kontrolliert auszusteigen und schnell wieder auf Deine Race Pace zu kommen.
Bei den Burpee Broad Jumps haben wir ein starkes Zusammenspiel von Ganzkörperkraft + Explosivität + Ausdauer. Und genau das macht sie so anspruchsvoll. Viele verlieren hier extrem viel Zeit. Nicht wegen fehlender Fitness, sondern wegen einer schlechter Einteilung und Technik.
In dieser Übung bewegen wir uns über 80m durch wiederholte Burpees nach vorne. Unser Ziel ist es, einen kontinuierlichen Vortrieb bei möglichst gleichmäßigem Rhythmus zu haben. Eine falsche Strategie bei den Burpees kann den Einbruch nach wenigen Metern bedeuten, Dir brennende Beine und einen schnellen Laktataufbau bescheren, dass im weiteren Rennverlauf extrem unangenehm werden kann. Lieber etwas kürzere, konstante Sprünge als große, ungleichmäßige.
Häufige Fehler:
Bessere Strategie:
Der größte Hebel ist auch wie beim Sled Pull die Technik. Wichtig ist, dass die Brust komplett am Boden ist (Standard), Du sauber landest und anschließend direkt in die nächste Wiederholung übergehen kannst. Das Ziel ist es, keine unnötigen Zusatzbewegungen zu haben.
Ablauf eines effizienten Burpee Broad Jumps:
Der Rhythmus ist alles bei den Burpees. Erfahrene Athleten haben einen Flow, Anfänger kämpfen sich durch. Der richtige Flow schlägt die Kraft und wird Dich nach den Burpees auch besser loslaufen lassen.
Burpees bringen Dich schnell an Dein Limit. Achte auf eine bewusste Atmung, kein hektisches Atmen und einen gleichmäßigen Rhythmus. Wenn Du außer Kontrolle bist, dann reduziere das Tempo.
Die Sprungweite sollte richtig gewählt werden. Mach' es genauso wie im Training. Im Wettkampf zählt immer: Keine Experimente, weder davor noch mitten im Wettkampf. Viele denken, dass größere Sprünge schneller sind. Das stimmt nicht. Lieber mittlere Sprungweite, saubere Landung und sofort weiterarbeiten. Zu große Sprünge führen zu einer höheren Belastung, längerer Erholungszeit und einem ineffizienten Ablauf.
Die Belastungssteuerung ist bei den Burpees von entscheidender Bedeutung. Diese Übung ist mit Sicherheit eine der metabolisch härtesten Stationen im Rennen. Deshalb starten wir nicht "maximal", um auch noch Energie für die andere Hälfte des Rennen zu haben.
Typische Fehler:
Diese Station fühlt sich hart an, aber für jeden. Entscheidend ist, nicht über die gesamten 80m nachzudenken, sondern Wiederholung für Wiederholung sauber durchzuarbeiten und immer im Rhythmus zu bleiben. Merk' Dir: Wir arbeiten konstant, nicht maximal. Konstanz schlägt Explosivität.
Der Sled Pull gehört zu den technisch anspruchsvollsten Stationen im HYROX. Im Gegensatz zum Push geht es hier nicht nur um Kraft, sondern vor allem um Koordination, Timing und Effizienz. Wer den Sled Pull falsch angeht, verliert hier viel Zeit und Energie.
Beim Sled Pull ziehst Du den Schlitten mit einem Seil in einer rückwärts gerichteten Bewegung über mehrere Abschnitte. Wir wollen in einer durchgängigen Bewegung kontinuierlich ziehen mit möglichst wenig Unterbrechungen.
Wahrscheinlich wird bei keiner anderen Übung eine falsche Technik so sehr bestraft wie hier. Wir wollen die häufigsten Fehler vermeiden: Zu hektisches Ziehen, nur mit den Armen arbeiten, keine Struktur im Ablauf haben. Dadurch vermeiden wir schnellen Kraftverlust und eine Übermüdung unserer Muskulatur, ineffiziente Bewegungen und viele Stopps. Rhythmus schlägt rohe Kraft.
Die bessere Strategie:
Der wichtigste Faktor ist die Technik. Der größte Fehler ist, nur mit den Armen zu ziehen. Der Zug kommt aus Rücken + Core + Beinen und nicht nur aus den Armen. Die richtige Technik:
Körperposition:
Bewegung:
Der Sled Pull lebt vom Ablauf: Ziehen -> Schritt -> Nachgreifen -> Wiederholen. Am besten keine Pausen, keine hektischen Bewegungen und ein gleichmäßiger Flow. Unser Ziel ist es, den Schlitten konstant zu bewegen.
Achte auf eine stabile Körperspannung, kontrollierte Atmung und keine Verkrampfung in den Armen. Wenn Deine Arme "zumachen", ist Deine Technik falsch. Viele unterschätzen zudem die richtige Griffstrategie. Versuche einen kontrollierten, festen Griff zu haben, die Hände nah an den Körper zu ziehen und nicht "weg vom Körper zu arbeiten".
Wie auch beim Sled Push haben wir beim Pull die Wendepunkte. Achte darauf, dass Dein Seil nicht verknotet über dem Sled liegt, da dies Deinen Zug erheblich erschweren wird. Eine gute Vorbereitung spart mehr Zeit als Geschwindigkeit.
Der Sled Pull kann Deinen Rücken, Deine Arme und Deinen Griff extrem belasten. Achte deshalb darauf, dass Du nicht überziehst, die technische Ausführung vor Kraft stellst und konstant sauber durcharbeitest. Du brauchst danach noch Griffkraft und Kontrolle (spätestens bei den Farmers Carry). Nutze hierfür auch das an den Seiten stehende Chalk für die Hände, um Deinen Griff zu festigen.
Typische Fehler:
Der Sled Pull fühlt sich oft zäh an. Wenn Du noch nicht so HYROX-erfahren bist, wird das eine der herausforderndsten Übungen sein. Wichtig: Wir arbeiten sauber und konstant, nicht hektisch und maximal. Saubere Züge schlagen hektisches Ziehen.
Der Sled Push gehört zu den physisch anspruchsvollsten Stationen im HYROX. Hier entscheidet sich oft, ob Du Dein Rennen kontrolliert fortsetzen kannst oder frühzeitig "einbrichst". Es geht hier nicht nur um Kraft, sondern vor allem um Technik, Rhythmus und Einteilung.
Ein häufiger Fehler: Direkt Vollgas und zu aggressiv anschieben. Das führt zur schnellen Ermüdung, was Du im späteren Rennverlauf immer mehr merken wirst, zu häufigen Stoppen bei der Übung und hintenraus zu einem (hohen) Zeitverlust. Wir wollen lieber konstant durchdrücken als 3x stehen zu bleiben.
Die bessere Strategie:
Beim Sled Push entscheidet die Position über alles. Denk dran: Du schiebst mit den Beinen und nicht mit den Armen.
Körperhaltung:
Beinarbeit:
Viele vergessen die Atmung, wenn sie keine klare Vorgehensweise beim Sled Push haben. Das ist ein großer Fehler, um nach der Übung auch schnell wieder auf Deine Pace zu kommen. Achte auf eine kontrollierte, tiefe Atmung, halte Deinen Core aktiv und verkrampfe nicht. Wenn Du die Spannung verlierst, verlierst Du sofort Vortrieb.
Der größte Unterschied zwischen sehr guten Athleten und weniger guten Athleten: Rhythmus vs. "Stop & Go". Wir wollen nicht "drücken, stoppen, drücken" sondern einen gleichmäßigen Druck. Der Sled sollte möglichst nie/wenig stehen bleiben.
Die Wendepunkte können viel Zeit kosten, wenn Du Dich zu hektisch drehst und eine schlechte Position danach hast. Versuche kontrolliert abzubremsen und den Sled nicht unnötig weit über die Markierung zu schieben. Danach neu positionieren und direkt wieder Druck aufbauen.
Der Sled Push ist eine Station, die Dich komplett zerlegen kann. Deshalb gehen wir hier nicht "all out", um Energie für den weiteren Verlauf zu behalten. Rhythmus ist hier ein entscheidender Faktor. Nach dem Sled Push musst Du noch laufen können.
Typische Fehler:
Der Sled Push fühlt sich brutal an, aber das ist normal. Merk' Dir: Konstant drücken schlägt kurzzeitig hart drücken.
Der SkiErg ist die erste große Belastung im Rennen und genau hier werden viele Fehler gemacht.
Der Ski ist kein Sprint, sondern eine Kombination aus Kraft, Rhythmus und Effizienz. Nach dem ersten Lauf kommst Du mit erhöhtem Puls an. Der SkiErg kann Dich entweder stabilisieren oder Dich komplett "abschießen". Bevor Du an den Ski gehst, solltest Du Deine Pace kennen. Wir wollen hier kontrolliert arbeiten und nicht eskalieren.
Einer der häufigsten Fehler ist, dass man auf den ersten 200m, 300m Vollgas durchzieht, weil das Adrenalin übernimmt. Das Ergebnis? Früher Laktataufbau, massive Übermüdung und Probleme bei den nächsten Übungen.
Die bessere Strategie ist:
Die Technik ist der größte Hebel. Viele ziehen nur mit den Armen, das ist ineffizient. Der SkiErg ist eine Ganzkörperbewegung. Die Beine + Core machen die Arbeit, die Arme übertragen nur.
Richtige Bewegung:
Wie überall ist auch hier die Atmung und der Rhythmus entscheiden. Der Schlüssel zur Kontrolle ist eine gleichmäßige Atmung und ein fester Rhythmus (z.B. pro Zug ein Atemmuster). Wenn Du hektisch wirst, Tempo reduzieren.
Beim SkiErg ist die Frequenz ein wichtiger Faktor.
Du hast zwei Möglichkeiten:
Im HYROX-Race ist der Mittelweg meist besser, um saubere und kraftvolle Züge über die gesamte Distanz durchzuhalten. Dadurch sparen wir Energie, reduzieren unsere Ermüdung und stabilisieren unseren Puls.
Wie weiter oben geschrieben, sollten wir schon vor dem Ski unsere Pace kennen. Viele orientieren sich an ihrer Bestleistung im Training. Das ist nicht gut, da Du im HYROX nicht frisch bist. Ein Richtwert kann hier 80-85% Deiner Maximalen Leistung sein.
Typische Fehler:
Der SkiErg ist Dein erster echter Test im Rennen. Du solltest nach Abschluss dieser Übung noch arbeitsfähig sein und nicht komplett zerstört. Der Ski soll uns bei unserer Atmung und unserem Rhythmus helfen, bevor wir in die herausfordernden Sleds gehen, sodass wir auch in der Roxzone schnell wieder auf unsere Race Pace kommen. Merk Dir: Wir arbeiten effizient, nicht maximal.
Im HYROX läufst Du insgesamt 8 x 1.000 Meter und genau das macht den Unterschied. Es ist kein einzelner Lauf, sondern ein wiederkehrender Bestandteil eines langen, fordernden Wettkampfs. Der größte Fehler? Den Lauf wie einen normalen 1.000m Sprint zu behandeln.
Nach jeder Übung kommst Du oft mit hohem Puls, schweren Beinen und unruhiger Atmung raus. Der Lauf soll Dir helfen, Dich wieder zu kontrollieren, Deinen Puls zu stabilisieren und Dich auf die nächste Station vorzubereiten. Die richtige Einteilung ist sehr wichtig. Was viele falsch machen? Zu schnell starten, vom Adrenalin treiben lassen und sich an anderen zu orientieren.
Faustregel
Deine Atmung entscheidet über Deinen gesamten Wettkampf. Achte auf eine ruhige, tiefe Atmung. Wenn Deine Atmung "chaotisch" ist, bist Du zu schnell.
Im HYROX läufst Du nie frisch. Deshalb ist auch Deine Lauftechnik unter Ermüdung ein wichtiger Faktor. Achte auf eine aufrechte Haltung, effiziente Schritte, lockere Schultern und kein "Stampfen" sondern sauberes Abrollen Deines Fußapparats. Wir wollen Energie sparen und nicht das Tempo erzwingen.
Wähle Dein Tempo realistisch. Du kannst 1.000m in 3 Minuten laufen? Sehr gut, aber wahrscheinlich nicht 8x im HYROX-Race. Dein HYROX-Tempo ist deutlich langsamer, circa 80% Deines Maximaltempos. Deshalb ist ein 10km Run ein wichtiger Fingerzeig für Deine geeignete Pace im HYROX-Race.